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Jason Arday: Ehemaliger Cambridgeprofessor Jason Arday ist tot

15 de agosto de 2026Pablo Navarro2 мин

Der frühere Professor der Universität Cambridge, Jason Arday, der nach Plagiatsvorwürfen zurücktrat, wurde Medienberichten zufolge tot aufgefunden. Sowohl Sky News als auch die BBC berichteten am Abend darüber. Die Londoner Metropolitan Police teilte mit, dass ein 41-jähriger Mann am Ort des Geschehens im Südwesten der britischen Hauptstadt für tot erklärt wurde.

Derzeit wird sein Tod als unerwartet eingestuft, es gibt jedoch keine Hinweise auf ein Verbrechen, zitierte die Nachrichtenagentur PA die Polizei, die in Großbritannien grundsätzlich keine Namen nennt. Der Fall wird weiter untersucht.

Der Rücktritt des Soziologen von seiner Professur in der vergangenen Woche sorgte in Großbritannien für Aufsehen. Medien berichteten unter anderem über Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit der Doktorarbeit des Professors an der Liverpool John Moores University. Auch die Glaubwürdigkeit von Teilen seiner Lebensgeschichte wurde öffentlich angezweifelt. Arday wies die Vorwürfe in einem Schreiben zurück. Eine frühere Untersuchung der Universität Liverpool ergab laut PA kein wissenschaftliches Fehlverhalten.

Cambridge leitet Untersuchung zu Plagiatsvorwürfen ein

Die Leiterin der Universität Cambridge, Deborah Prentice, hatte kürzlich mitgeteilt, dass eine Untersuchung zu Arday "unabhängig von hochrangigen Wissenschaftlern aus Cambridge und von außerhalb" durchgeführt werde. Die Universität war aufgrund des Falls stark in die Kritik geraten.

Arday wurde 2023 zum jüngsten schwarzen Professor in der Geschichte der Universität Cambridge ernannt. Eine Professorin der Universität bezeichnete den Fall kürzlich laut der Nachrichtenagentur PA als "Geschenk" für diejenigen, die gegen Vielfalt an Hochschulen vorgehen würden. Ende August sollen die Memoiren des Soziologen erscheinen.

Hinweis: Die folgenden Informationen sind Teil des ursprünglichen Artikels und enthalten Hilfsangebote.

Hier finden Sie Hilfe

Menschen, die Suizidgedanken haben, bekommen bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Hilfe – entweder unter www.telefonseelsorge.de oder unter den Telefonnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222. Anrufe bei der Telefonseelsorge sind anonym und kostenlos. Sie werden weder auf der Telefonrechnung noch im Einzelverbindungsnachweis erfasst.

Weitere Hilfsangebote listet das Nationale Suizidpräventionsprogramm online auf.

Auch Angehörige von Menschen in psychischen Krisen können sich an die Telefonseelsorge wenden. Schriftliche und telefonische Beratung bietet zudem der Bundesverband der Angehörigen psychisch Erkrankter Menschen an.